74. GV vom 23. März 2013

pro audito uri feiert Jubiläum

pro audito uri ist ein sehr aktiver Verein. Ganz besonders freut man sich über den neuen Beratungsstützpunkt an der Bahnhofstrasse.

Präsidentin Irena Zurfluh-Müller durfte am vergangenen Samstag 23. März im Kolpinghaus Altdorf 40 Mitglieder und 4 Gäste zur 74. Generalversammlung von pro audito uri begrüssen. Es war zu spüren, dass die Präsidentin mit viel Herzblut die Organisation führt. pro audito versucht, das Leben von Menschen mit einer Hörbehinderung zu verbessern/erleichtern.

Im Jahresbericht hielt sie Rückblick auf viele Tätigkeiten. Zu den allgemeinen Anlässen (Fasnacht im Kolping, Maiandacht „Frauenkloster„, Brätlä Seedorf, Adventsfeier Kolping, Vereinsausflug Stein am Rhein, Jassnachmittag kamen für die „Aktivler„ ganz spontane Aktivitäten zu Tage wie Besuch der Brauerei Stiär Biär, Theaterbesuch Schattdorf, Bärchiwanderung mit pro audito zug, Kinofilm „Ursula„ und jeden Montag Nordic Walking mit „Margrit„.

Neumitglieder „allgemein„ sind jederzeit herzlich willkommen. Auf der neuen, attraktiven Homepage können die Vorteile eines Beitritts eingesehen werden.
Die von Heidy Locher durchgeführten Einführungs- und Verständigungstrainingskurse wurden gut besucht und erfreut sich einer grossen Beliebtheit.

Die Eröffnung des Beratungsstützpunktes an der Bahnhofstrasse 12, Altdorf, bedeutete eine Herausforderung. Die grosszügige Spende vom COOP Frauenbund Uri und der Gemeinde Altdorf half bei der Finanzierung mit. Die Auslastung ist zurzeit „gut„. Die Präsidentin hofft, dass die Dienstleistung noch mehr genutzt wird.

pro audito uri geniesst Sympathie
Über gesunde Finanzen berichtete Kassierin Claudia Elsener. Die Einnahmen betrugen rund 29`000 Franken. Sie setzen sich nebst kleinen Posten aus Mitgliederbeiträgen, Spenden, Trauerspenden, Gönnerbeiträgen, Kantons- und Gemeindebeiträgen und Kirchenopfer von verschiedenen Pfarreien zusammen. Bei den Ausgaben schlagen die Mitgliederbeiträge an pro audito Schweiz (Dachverband), Zeitschrift dezibel, Weiterbildung, Porto, Homepage, Veranstaltungen und diverse kleinere Posten mit rund 27`200 Franken zu Buche. Rechnungsrevisor Erwin Aschwanden dankte der Kassierin und beantragte die Rechnung zur Genehmigung.

Der Mitgliederbestand reduzierte sich leicht. Fünf Mitglieder wurden von dieser Welt abberufen. Der Bestand an Mitgliedern, Gönner Ehren- und Freimitgliedern beträgt 243 Personen.

Bei den Wahlen musste Marlies Arnold nach sieben aktiven Jahren im Vorstand ersetzt werden. Neu wurde Heidy Locher (Audioagogin) in den Vorstand gewählt. Nebst Vizepräsident Adolf Betschart, Kassierin Claudia Elsener, Beisitzerin Helene Wetzel liess sich auch Revisor Erwin Aschwanden für zwei weitere Jahre bestätigen.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Irena Zurfluh-Müller (Präsidentin), Adolf Betschart (Vizepräsident/Aktuar), Claudia Elsener (Kassierin), Toni von Büren (ORL Arzt/Beratend), Heidy Locher (Kurswesen), Walter Zgraggen (Materialverwalter/FM-Anlagen), Helene Wetzel (Geburtstage/Versand).

Jubiläumsvorbereitungen stehen in den Startpflöcken
Im aktuellen Jahresprogramm 2013/2014 sind auch wieder spontanen Events vorgesehen, welche die „Aktivler„ kurzfristig per Telefon oder/und Mail organisieren.

Der Jubiläumsanlass „75 Jahre pro audito uri„ im 2014/15 wird den Vorstand schon bald beschäftigen. Die Präsidentin verabschiedet auf herzliche Art Marlies Arnold aus dem Vorstand. Sie bedankt sich auch bei den Helferinnen und Helfer im Hintergrund, bei den Pfarreien, Kanton- und Gemeinden, Spendern und Sponsoren/Inserenten im und ausserhalb des Vereines.

Grüsse und Dank für die Aktivitäten von pro audito uri überbrachten Werner Danioth, Sozial- und Gesundheitsamt, Cordelia Dal Farra, Gemeinderätin Altdorf, und Sandra Infanger, Sozialrätin Bauen. Sie waren erstaunt, wie viel die Organisation für Menschen mit Hörbehinderung leistet. Viele Aufgaben würden sonst bei den Behörden landen. Man wolle, so ihr Tenor, pro audito uri im Rahmen des Möglichen weiterhin unterstützen. Nach diesen Grussworten schloss die Präsidentin die GV. Beim anschliessenden, traditionellen Imbiss (Gschwellti mit Chäs) blieb noch Zeit für einen oder mehrere Schwatz(s).