Adventsfeier 2015

Wie halten wir es mit der Zeit?

Wie vor einem Jahr folgten der Einladung wieder 51 Personen und freuten sich am Gebotenen. Der Kolpingsaal zeigte sich in weihnächtlicher Pracht. Der Christbaum, die Weihnachtskrippe mit den vielen Figuren, aber auch die Tischdekoration zeigten, dass hier ein „professionelles“ Team am Werk war.

Die diesjährige besinnliche Geschichte „ Wo die Zeit wohnt“, zeigte in einer für uns Erwachsene sehr entblössender Weise auf, was es für Kinder heisst, keine Zeit für sie zu haben. Karin macht sich deshalb auf die Suche nach der Zeit und glaubt, das Zeitmonster gefunden zu haben und bittet es, die Zeit anzuhalten. Diesen Wunsch kann es zwar auch nicht erfüllen, doch es sorgt dafür, dass sie wenigstens pünktlich nach Hause kommt. Nun scheint es, dass ihre Eltern den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden haben. Sie werden von nun an sicher mehr Zeit für ihre Tochter aufbringen.

Mit dem Lied „Kommet ihr Hirten“ kam Weihnachten wieder einen Schritt näher. Und das Rätselspiel mit der Zapfenwette sorgte für eine weitere Überraschung. Der Lösung, es befanden sich 411 Weinkorken in einem Glasbehälter, kam die Siegerin bis auf einen Zapfen heran. Die Streuung der Antworten ging von weniger als 100 auf weit über 1000. Doch das absolute „Spitzenresultat“ lag bei über 4000 Zapfen, dies war ein Trostpreis wert.

Nun folgte der absolute Höhepunkt. Präsidentin Irena Zurfluh verkündete diese frohe Botschaft mit sichtlichem Stolz und einer riesigen Freude: Unser Verein hat beim Projektwettbewerb der UKB mit unserem Projekt „Hör- und Erlebnisweg“ einen Spitzenplatz belegt und erhält eine ansehnlichen Betrag zugesprochen. Somit lässt sich dieses Projekt nach unseren Wünschen verwirklichen. Baubeginn ist Mitte Februar 2016 und die Eröffnung am Samstag, dem 18. Juni 2016.

Ein kulinarischer Höhepunkt folgte mit Spaghetti Carbonara und Bolognese die Allen mundeten und im Nu „weggeputzt“ wurden. Kolpingwirtin Stella war Verdankensweise dafür zuständig.

Auch der schönste Nachmittag geht einmal zu Ende und mit einem „Grittibänz“ in der Tasche und mit vor Freude strahlenden Gesichtern gings auf den Heimweg.

An dieser Stelle sei einmal mehr allen Feen gedankt, die in irgendeiner Art zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön sei auch allen spontanen Helferinnen und Helfern ausgesprochen, die den Verein während des Jahres durch ihre Mitarbeit unterstützt haben.

Adolf Betschart