Jubiläumsreise an die Gestade des Lago di Lugano

Eine spezielle Vereinsreise zum 75- Jahr Jubiläum von pro audito uri, gespickt mit Leckerbissen wartete am 06.Sept. auf die Reisefreudigen. Sie beinhaltete Kaffeehalt in Biasca, Marktbesuch in Porlezza (I), Mittagessen in Gandria und Schifffahrt auf dem Lago di Lugano. Wesentlich zur guten Laune trug auch das herrliche Wetter bei, denn beidseits des Gotthards herrschte eitel Sonnenschein.

Nach dem Kaffeehalt in Biasca fuhr man via Ceneri auf direktem Wege nach Porlezza. Diese am Ostufer des Luganersees in Norditalien gelegene Gemeinde zählt 4727 Einwohner und gehört zur Provinz Como in der Lombardei. Hier flanierte die ganze Reisegesellschaft durch den ausgedehnten Markt mit vorwiegend Kleider, Schuhe, Taschen etc., was vor Allem die weiblichen Teilnehmer ansprach. Weil das Mittagessen in Gandria erst um 14 Uhr angesetzt war und man demnach genug Zeit hatte, interessierten sich einige auch für die Lebensmittelstände. Besonderen Anklang fanden diverse Spezialitäten aus der Region wie Salami, Käse oder Sortenhonige, aber auch Früchte, die gleich als Zwischenverpflegung in den Mündern verschwanden. Einige trafen sich zum Apéro und genossen es, im Freien diesen warmen Sommertag zu geniessen.

Eine schwarze Rauchsäule über dem See, ein Boot brannte lichterloh, begleitete die Ausflügler auf der Fahrt zurück über die Schweizergrenze nach Gandria. Auf der Seeterrasse im Grotto Noccabella genossen die Teilnehmenden nebst der herrlichen Aussicht, das ausgezeichnete Mittagessen a la Ticinese. Anschliessend gabs noch einiges in den engen Gassen und steilen Treppen von Gandria zu entdecken. Die Kirche San Vigilio diente einigen als Ort der kurzen Stille und Einkehr. Der markierte Olivenweg wird der eine oder andere vielleicht bei einem späteren Besuch dieses malerischen Ortes begehen. Übrigens, im Wappen von Gandria ist nebst einem Bischofstab auch ein (Uri)stier abgebildet. In der Bottega di Gandria wurden noch eifrig einige Tessiner Spezialitäten gepostet. Zum Abschluss genoss man noch eine kurze Seefahrt nach Lugano wo Gerold mit dem Reisecar auf die Ankömmlinge wartete.

Die Heimreise führte ohne Stau via Rastplatz Bellinzona Süd, Faido, Gotthardpass. zurück ins Urnerland. Dabei gab es noch das „Tipfli“ aus aufs i zu verspeisen, die „Yklämmtä“, die den Weg zu den inzwischen wieder etwas Hungrigen fanden.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen Erika und Claudia, wie auch unserem Chauffeur Gerold, für diesen genussreichen Tag.

Der Aktuar
Adolf Betschart