Vereinsausflug Stein am Rhein

Stein am Rhein ist allemal ein Besuch wert! Dies können die reise- und entdeckungslustigen Urner von pro audito uri nur bestätigen. Dieses malerische Städtchen ennet dem Rhein bietet kulinarisch, historisch und landschaftlich einiges.
Die Fahrt führte via Sihltal und Zürich zum obligaten Kaffeehalt im Restaurant „Die Waid„ oberhalb der Stadt Zürich und zeigte sich als sehr lohnenswertes Zwischenziel. Mit der Zeit nämlich hob sich die Nebelschicht und zumindest die Stadt konnte überblickt werden. Das herrliche Alpenpanorama zeigte sich lediglich auf der Ansichtskarte in voller Pracht. Ein Fingerzeig einmal bei klaren Sichtverhältnissen an diesen wunderbaren Aussichtspunkt zurück zu kehren.

In Stein am Rhein angekommen hiess es gleich Platz zum Mittagessen einnehmen. Im Restaurant „Wasserfels„ gleich bei der Schiffslände wurde die fröhliche Schar kulinarisch verwöhnt. Wohlgestärkt gings dann auf die Entdeckungstour durch das guterhaltene Städtchen. Die teilweise reich bemalten Fassaden der Fachwerkhäuser, die oft mit Erkern versehen sind, fanden allseits Bewunderung. Das Museum „Krippen Welt„ zeigt eine reiche Fülle von Weihnachtsdarstellungen und liess die Herzen der Krippenliebhaber höher schlagen. Auch das Wohnmuseum Lindwurm und das Klostermuseum St. Georgen standen offen. Wer bei diesem herrlichen Wetter lieber draussen blieb, bummelte ein wenig dem Rhein entlang oder genoss von einem schattigen Bänkliplatz aus die einmalige Atmosphäre dieses mittelalterlichen Ortes oder folgte dem Wellenspiel des Rheins. Vielleicht postete der eine oder andere eine Spezialität von Stein, die sogenannten „Steiner„. Jemand tauchte gar mit einem riesigen Kerzenständer auf.

Zur Burg Hohenklingen, welche den Ort seit dem 12. Jahrhundert bewacht, ist niemand aufgestiegen, denn bei dieser spätsommerlichen Wärme hätte das einige Schweisstropfen gekostet. Ein einziger Teilnehmer „verirrte„ sich zur rheinaufwärts gelegenen Insel Werd, welche über einen Holzsteg erschlossen ist. Abseits vom touristischen Rummel genoss er die Ruhe und Stille. Die Insel gehört übrigens dem Kloster Einsiedeln ist aber von den Franziskanern gepachtet.

Im Laufe des Nachmittags trafen die doch etwas ermüdeten Ausflügler wieder beim Minibus ein und ohne Zwischenhalt gelangte die fröhliche Reisegesellschaft ins Urnerland zurück. Mit einem herzlichen Dankeschön an die Organisatorin Claudia und an Chauffeur Gerold blicken wir auf diesen wunderbaren Ausflug zurück und freuen uns schon auf nächstes Jahr, in der Hoffnung, wieder so einen schönen Tag erleben zu dürfen.

Der Aktuar
Adolf Betschart